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Aber dafür ein kleines Update zum Thema welche Projekte hat sich der Teddy den jetzt schon wieder vorgenommen?

  • The Dungeon: Das habt ihr vermutlich alle schon mitbekommen (Liest das eigentlich jemand?), mein kleines d20/Pathfinder-Projekt bei dem ich euch jeden Freitag ein bis zwei Dungeonräume präsentiere (und voraussichtlich alle vier Wochen einen Artikel mit Settingmaterial für diejenigen die sowas brauchen). Da sieht es so aus das ich die nächsten vier Räume fertig habe, den ersten Settingartikel gerade schreibe, und die Critter zusammenstelle die ich noch brauche. Die ersten zweiLevel habe ich ziemlich genau im Kopf, und für die nächsten paar Level habe ich einen groben Plan. Geplant ist das der durchschnittliche EL der “Tiefe” des Levels entsprechen soll, aber ich hab mir vorgenommen ich mache das ganze so lange wie es mir Spaß macht. Was die Settingartikel angeht – das Erste wird wohl das nahe gelegene Dorf beschreiben, danach werde ich vielleicht eine Abstimmung machen oder die Leser um Vorschläge bitten.Mal sehen.
  • OneSheets: Das ist jetzt was für’s Abenteuerblog – am Freitag ging mein erstes OneSheet für Savage Worlds online. Momentan arbeite ich an den Nachfolger, R2 – Market Night. Es handelt sich hierbei nicht um eine Fortsetzung von R1 – Die Diebe von Iona, die “R” Bezeichnung (Für “Rot”, clever, oder? ;)) steht vielmehr für eine Reihe von quasi-historischen Abenteuern die ich mir sozusagen aus den Fingern sauge. Nach der Wikingerzeit und dem 2. Weltkrieg (Verdammt, das wollte ich doch nicht verraten…) geht es dann zu den napoleonischen Kriegen.
  • Rezis: Der Stapel an sachen die ich für B! noch besprechen muss nimmt mitterweile beängstigende Höhen an… *Seufz*
  • Viking!: Das Viking-Projekt ist sowas wie ein Auswuchs aus R1, und wird wohl ein kleines Savage Setting zu Zeiten der Wikinger, mit neuen Talenten, einigen Abenteuern, und vielleicht sogar einer Plot Point Campaign, aber da bin ich noch nicht so weit das ich da viele Worte drüber verlieren möchte. Ich werde wahrscheinlich das Setting und die Regeln hier laufen lassen und die Abenteuer drüben. Ein Augenmerk / Schwerpunkt wird auf jeden Fall auf die Kriegerbanden und ihre Schiffe liegen, da Savage Worlds so sachen ganz gut unterstützt.
  • Ein Roman: What it says on the tin. Aber da – wie ich ja schonmal gesagt habe – Spiele und Romane nicht das selbe sind hat das hier auch nicht viel zu sagen 🙂

Okay, dieses mal geht’s weniger um das Spielen als eher um das Erschaffen.

Ich leite ja nicht nur, ich schreibe auch. Und damit meine ich nicht nur SL-Material. Ich habe hier im Regal hinter mir mehrere Ordner mit Settingmaterialien, sei es irgenwelche Notizen zu längst vergangenen Campaigns, NSCs zu Spielen die ich nicht mehr besitze, oder das “etwas” umfangreiche Fantasy-Setting das ich zum Erscheinen von D&D 3.0 angefangen hatte (Und heute noch am ausarbeiten bin. Da stecken geschichten dahinter…). Außerdem habe ich hier noch Ordner mit Kurzgeschichten, Romananfängen, Gedichten und ähnliches mehr, und da ist auch einiges über die Jahre zusammengekommen.

Überschneidung? Null.

Ich habe keine einzige Geschichte, keine einzige Zeile Fiktion zu meinen Rollenspielen verfaßt. Nix. Nada. Null. Warum? Weil Rollenspiel nunmal nicht Fiction Writing ist. Eine Welt, die sich zum Rollenspielen eignet, eignet sich selten wirklich zum Geschichtenschreiben – und umgekehrt. Ich hab’ in Hismar berge von Plothooks, Campaign- und Abenteuerideen verarbeitet, aber die wenigsten davon würden sich wirklich eignen um daraus einen geschichte zu machen. und wenn, dann wären es letztenendes “geschichten”, bei denen ich die Anfangslage aufstellen würde, und zugucken würde wo die Spieler damit hingehen, und was sie damit machen. Keine geschichte die ich schreiben würde, sondern eine, die mit den Spielern entstehen würde. Und seien wir doch ehrlich – so toll Rollenspielsessions auch sind, die wenigsten wären als Roman interessant, oder?

Umgekehrt natürlich auch: Klar mag ich Tolkien, Dune oder The Atrocity Archives. Aber in diesen Welten spielen wollen? Nicht wirklich. Ich bin eh ein Tolkien- und Dune-Freak, aber ich wette, sollte ich mal eine Runde in einer dieser Welten ansiedeln hätte ich sofort jemanden an der Backe, der mit traumwandlerischer sicherheit einen Fehler nach dem anderen finden würde, den ich in bezug auf das ursprungsmaterial gemacht hätte. Zumal die wenigsten Romane so geschrieben sind das sie eine vielzahl von Protagonisten tragen. Meist ist es ja doch der eine Protagonist, unterstützt von einigen nebencharakteren, der die Handlung erlebt.

Es gibt auch Romane zu Rollenspielwelten, klar. Manche davon sind auch richtig gut, auch klar. Aber das ist in meinen Augen eher die Ausnahme. Und oft ist es auch ein Problem: die wenigsten Rollenspiel unterstützen tatsächlich die Möglichekiten und Plots, die in den Romanen dargestellt werden. Die D&D-Romane sind zum Beispiel niemals als Rollenspiel umsetzbar – und bei den paar DSA-Romanen die ich vor Jahren gelsen habe ist es auch eher so, das sie eine ähnliche Welt abdecken als die des Rollenspiels, aber niemals die selbe.

Also: Gaming and Writing are NOT the same. Repeat that every night before you go to bed.

Ich gehe jetzt mal noch was für meinem Roman über Feen schreiben. Und ihr könnt euch über eines sicher sein: NICHTS davon wird jemals von mir im Rollenspiel verwendet werden. Versprochen!

GAMERS! What is your profession?

Posted: June 9, 2009 by infernalteddy in Uncategorized
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Ich weiß jetzt, was aus meiner Sicht das Hauptproblem mit den meisten Rollenspielen von heute ist – zu wenig Helden. Ich will endlich wieder HELDEN spielen dürfen, im Sinne der alten Sagen und Legenden die zum teil unser hobby inspiriert haben. Ich will nicht mehr irgendjemandes Handlanger (Vampire, alt wie neu) spielen, oder irgend ein Aushilfsverbrecher (Shadowrun). Ich habe weder die Zeit noch die Lust mich vom Pisspagen zum Helden hochzuarbeiten (D&D), noch will ich den “Titel” Held zu unrecht führen, während ich in wirklichkeit wieder nur den Handlanger spiele (DSA). Cthulhu wäre schon ein schritt in die richtige Richtung, denn die Charaktere dort sind durchaus Helden, die gegen die Finsterniss kämpfen, damit die Sonne noch einen Tag lang scheint, aber das ist nicht das was ich suche. Ich will HELDEN, heroen, deren Taten, deren Leidenschaften, deren Fehler einfach übermenschlich groß sind. Warum sollte ich den namenlosen Wachman spielen, wenn ich Lancelot spielen will, wenn ich Hagen von Tronje spielen will, wenn ich Achill spielen will?
Warum sollte ich also derzeit irgendwas außer Exalted, Scion und vielleicht noch Pendragon spielen?

The Golden Age of D&D is NOW

Posted: April 12, 2009 by infernalteddy in Uncategorized
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Ich glaube ganz fest das wir uns – allen Unkenrufen zum Trotz – im Golden Zeitalter von D&D befinden. Das hört sich vermutlich seltsam an, betrachtet man was mit der deutschen D&D-lizenz passiert ist, oder wenn man sich in ENWorld, RPG.net oder sonstigen Foren die Editionskriege anschaut. Aber ich bleibe dabei, das Goldene Zeitalter ist jetzt.

Denkt mal drüber nach: Zunächst haben wir mit D&D4 eine aktuelle Auflage die zwar nicht so große Akzeptanz besitzt wie frühere, aber dennoch aktiv vom verlag unterstützt wird. D&D3.x hatte dank der OGL und der d20-Lizenz eine riesige Produktbibliothek (Mal im ernst, wer kann wirklich von sich behauten, wirklich ALLES verwendet zu haben was er im Regal hat?), und wird durch diverse Verlage (Allen Voran natürlich Paizo mit ihren Pathfinder Adventure Paths und ab dem Sommer auch mit ihrem eigenen Pathfinder RPG). Diejenigen, die eher ältere versionen von D&D bevorzugen können zum ersten mal seid JAHREN auf neue Produkte zurückgreifen dank “Retroclone” wie OSRIC oder Labyrinth Lord.

Wenn man das alles zusammen nimmt, und dazu noch die bemühungen der Fans addiert, wie kann man denn da nicht von einem neuen Goldenen Zeitalter für das erste RPG der Welt sprechen?