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Ja, ich weiß, am Sonntag, spätestens am Montag hätte der nächste Raum von The Dungeon kommen sollen. Kam aber nicht.

Ich hab’ fröhlicherweise Sonntags nachmittags an einem schönen stück Gang gearbeitet, mit einigen Türen, der einen oder anderen Goblinhorde, nur um am Ende ziemlich unzufreiden zu sein. Unglücklicherweise (für euch, werte Leser) wollte dann meine Freundin meine Aufmerksamkeit, weswegen das Ganze liegen blieb und ich mich am Montag dransetzen wollte. Unglücklicherweise hatte ich da aber eine kleinere Sinneskrise: Für wen mache ich mir hier eigentlich die Mühe? Natürlich ist das die Frage, die man sich als Blogger sowieso nie stellen sollte – man bloggt für sein Ego, und in der Hoffnung das jemand da draußen mit dem Geschwafel was anfangen kann, right? Und das jemand wirklich sich hinsetzen würde und den Dungeon durchspielen würde, das habe ich eh nie gadacht.

Nein, das Problem ist anderer Natur – mir fehlt es derzeit an einer Gruppe mit der ich spielen könnte. Alles, was ich derzeit an Material erzeuge, seien es weitere Räume für The Dungeon oder weitere Szenarien für Savage Worlds, alles entsteht aus Lust am kreativen heraus, nicht aus einer Runde heraus für die ich Zeug schreibe das ich dann irgendwie nutzbar mache. Und ab und an zieht mich das ein wenig runter. Das ist auch ein Grund dafür, warum ich noch keine weiteren Settingmaterial für The Dungeon geschrieben habe – da fehlt ein wenig der Anreiz zu.

So, aber am Sonntag geht es dann weiter, genug rumgejammere hier…

Na gut, heute mal kein Post zum thema “neue Editionen”, sondern wieder was zum Thema L.A. in the Shadows (Arbeitstitel zur geplanten Kampagne). Momentan arbeite ich an zwei Handouts für diese Runde, zum einen eine Vier-Seiten-Übersicht zum Thema Shadowrun (Einer meiner Spielerinnen hat mit dem System keine Erfahrungen, weswegen eine solche Übersicht sinnvoll ist), zum anderen eine Kurzübersicht “Was neue Runner in L.A. wissen sollten”, zusammen mit Anmerkungen und Hinweise darüber, welche Sonderregeln aus den Gelben Büchern benutzt werden, bzw. welche Ausrüstung und Optionen aus diesen Büchern zur Charaktererschaffung nicht zugelassen wird (Nicht viel, zugegebenermaßen. ich verlasse mich da auf den gesunden Menschenverstand meiner Spieler…).

Derzeit schweben mir drei Themen für die Runde vor:

  • Der schwelende Konflikt zwischen Horizon und Atzlan/Aztechnologies, mit dem PCC mittendrin. Die meisten Runs dürften direkt oder indirekt mit diesem Konflikt in verbindung stehen, und er ist auch sehr deutlich in Konzernenklaven vorgezeichnet. Hier kann man auch gut in alle Richtungen anknüpfen, von Matrixruns über Hinterhofschießereien bis hin zu Forschungsgruppen in den Tiefen Lacuna.
  • Die Nachwirkungen der Naturkatastrophen, die L.A. so gründlich verwüstet haben. Hier geht es mir mehr um das “persönliche Niveau”, sprich Freunde, Nachbarschaften und das Umfeld der Charaktere – wie gehen die Bewohner L.A.’s mit der Situation nach Erdbeben und Flut um, wie gehen die Charaktere damit um, versuchen sie die Situation zu verbessernm, oder denken sie nur an sich? Wie sich dieses Thema entwickelt wird natürlich ganz stark von den Spielern abhängen, wenn sie kein Interesse haben werde ich diesen Themenkomplex einfach ausblenden.
  • Dasa dritte Thema ist wieder etwas für mich typisches, der Versuch eines kleines Unternehmens sich nach oben zu Krallen, mit Hilfe der Charaktere. Es geht quasi darum, das die Aktionen der Spieler einfluß nehmen auf die Entwicklung eines “neuen Konzerns”, der Teil meiner Shadowrun-Welt werden kann.Wird zwar nicht im Vordergrund stehen, und am anfang wird dieser Strang vermutlich nicht oder zumindest kaum vom ersten zu unterscheiden sein, aber…

Naja, erstmal genug von meinen Plänen für diese (hoffentlich) bald zustande kommenden Runde. Am Sonntag werde ich ein paar Connections auf dem Abenteuer-Blog vorstellen, das wird (auch hier: hoffentlich) der Anfang einer Reihe von Elementen, mit denen ich L.A. ein wenig spielbarer machen möchte…

Letztens habe ich hier noch über meine Vergangenheit mit Shadowrun gesprochen, heute bin ich schon in der Planungsphase für eine neue Kampagne. Ich lese gerade die “Gelben Bücher” von Pegasus durch, entscheide welche Regeln ich zulassen möchte, welche Optionen ich erlaube, lege die Rahmenbedingungen fest, und überlege mir Dinge, mit denen ich meine Spieler fesseln kann. Für ein Setting habe ich mich auch schon entschieden: Los Angeles, aus Konzernenklaven. Zugegeben, L.A. war nicht meine erste Wahl – ursprünglich habe ich über Seattle und Groß-Frankfurt nachgedacht. Für Seattle spricht, das es DIE SR-Stadt ist, und es jede Menge Quellenmaterial gibt. Außerdem kennen die “Alten Hasen” der Runde sich in Seattle aus, und würden sich wahrscheinlich über ein Wiedersehen mit dem Sprawl freuen. Nachteil: Die Stadt ist – in meinen Augen – ausgelutscht. Been there, done that, das fasst ganz gut meine Einstellung zu Seattle zusammen. Groß-Frankfurt… für meine alten Hasen wäre Frankfurt eine Rückkehr zu alten Schandtaten, zu Frankfurt-Hoechst und einige gute und schlechte Erinnerungen. Nee, geht nicht. Von den Stadtbeschreibungen aus Konzernenklaven und Schattenstädte hat mir L.A. eigentlich am besten, zumal es Geheimnisse für alle biete, Magische, Technologische, Konzerne, und so weiter. Mit dem Konflikt zwischen Horizon und Aztlan (Mit dem PCC mitten drin) hat man auch schon einen schönen Hintergrund für Abenteuer und Konflikte, und die Tiefen Lacuna versprechen auch interessantes. Ihr seht also, L.A. hat einiges zu bieten. Gleichzeitig ist aber L.A. so “offen” ausgelegt das man als SL genug platz für seine Schöpfungen hat – etwas, was bei Seattle in meinen Augen nicht mehr der Fall ist.

Eigentlich würde ich gerne etwaiges Material das ich für die Runde erstelle auch auf dem Abenteuer-Blog präsentieren, aber ich weiß nicht ob dafür wirklich interesse besteht – schließlich gibt es ja mit Raben-ASS bereits eine gute Quelle für SR-Material in der deutschen Blogosphäre. Deshalb meine Fragen – hättet ihr daran interesse? Und wie denkt ihr über L.A. als Setting in Shadowrun? Wo sind eure Runden angesiedelt? Erzählt mir was drüber, entweder hier in den Kommentaren, oder im Blog-Forum

  • Gestern mit Shub und Serafin Requiem for Rome gespielt. Hat auf jeden fall spaß gemacht, Shub ist ein hervorragender Spielleiter (Das Serafin auch ein hervorragender und sehr angenehmer Mitspieler ist wußte ich ja schon vorher). Ich bin sehr gespannt wie es da weitergehen wird – es hat definit vorteile, wegen seiner Herkunft und seines Wings unterschätzt zu werden…
  • Padawan hat vorhin angerufen, die Warhammer-Runde fällt diese Woche leider aus. Sehr, sehr schade – ich bin auch da sehr gespannt wie es weitergeht, und die Spieler sind alle gute Freunde von Sleepthief und mir. Naja, das heißt ich kann mir mit unseren Charakterminis etwas mehr Zeit nehmen. Lustig: das ist die erste Runde seid langem bei der ich inspiriert bin, eine Charaktermini zu bemalen. Bilder demnächst, wenn ich die figuren fertig habe.
  • Aber die Charakterminis sind nicht das einzige, was ich heute bepinselt habe: Ich habe mich endlich mal hingesetzt, und angefangen die Figuren aus der neuen Classic Battletech Introduction Box zu bemalen. Eine Kompanie Steiner, eine Kurita. Oh, und eine Scoutlanze einer kleinen Söldnereinheit. Mal sehen wie das ganze wird – erste Bilder gibt es dann zusammen mit den Charakterminis.

Lazing on a sunday evening

Posted: April 19, 2009 by infernalteddy in Uncategorized
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  • Ich muß dringend bis übernächsten Freitag einen Soundtrack für unsere Warhammer-Runde zusammenstellen.
  • Ich freue mich definitiv auf samstag – Requiem for Rome mit Serafin, Sleepthief und Shub-Schumann.
  • Noch etwas auf dem Plan für die Warhammer-Runde: Sigmar-Priester Miniatur besorgen und anmalen.

Oh, un ich scheine rein von den bewertungen auf rsp-blogs.de das unbeliebteste Blog im netzwerk zu haben. Cool! 🙂

Nachgedanke zur Warhammer-Runde

Posted: April 18, 2009 by infernalteddy in Uncategorized
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Im prinzip bin ich bei unserer Warhammer-Runde derjenige mit Ahnung. Ich weiß als langjähriger Spieler des Tabletops (Und als überlebender der”Enemy Within” Campaign) wesentlich mehr über die Warhammer-Welt als alle anderen am Tisch – dem SL ist das nur recht, damit hat er jemand, der ingame und am tisch den leuten sachen erklären kann, ohne das es unpassend wirkt, und ohn das er erstmal blättern muß. Ich habe eine erklärung für meine Skillwahl (Academic Knowledge: History), und meine Mitspieler habe zugriff auf mehr wissen über die Alte Welt als sie jemals brauchen werden. Ein vorteil von vorgefertigten Spielwelten, aber auch ein nachteil – unter umständen könnte das was ich weiß auch dem widersprechen was der SL für SEINE Warhammer-Welt festgelegt hat. Mir gefällt aber das Warhammer für mich einfach auch eine Rückkehr zu einer meiner lieblingsspielwelten ist (Kurz bevor ich über Hero Quest und Warhammer 40K zur Warhammer-Welt gefunden habe hatte ich Moorcocks “Ewigen Helden” für mich entdeckt),und einer der Fantasywelten zu der ich fast so viel im Kopf habe wie zu Mittelerde. Ich kann meinem SL entlasten und meine Mitspieler unterstützen, ohne mich mit meinem Sigmarpriester gleich in den Vordergrund zu drängen…

Thoughts after a session of Warhammer

Posted: April 17, 2009 by infernalteddy in Uncategorized
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1.) Der Zauberlehrling gehört verbrannt – wie immer.
2.) Der Runenschmied-Azubi kämpft besser als der Schildbrecher.
3.) Der Grabräuber will Hexenjäger werden – finde ich gut. Der Zauberlehrling weniger 😉
4.) Unsere Waldelfin fühlt sich überfordert.
5.) Mein Laienpriester des Sigmar ist toll 😀

Gedankenfetzen: Gerade das Interview von DORP-TV mit Nackter Stahl geguckt. Frau hohl, Spiel blöd, Quellenbuch bei Warhammer abgeschrieben.

Aber das wußten wir auch vorher schon…