Posts Tagged ‘erinnerungen’

Sorry, I’m back…

Posted: July 1, 2010 by infernalteddy in Uncategorized
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Bei meiner ersten Shadowrun-Gruppe machten wir sozusagen “Booksharing” – niemand hatte alle Bücher, manche Bücher waren auch doppelt vorhanden, aber wir hatten alle Bücher, die auf deutsch für SR2 herauskamen, und bei Neuerscheinungen wurde abgesprochen wer sich welches Buch zu kaufen hatte. Der harte Kern der Gruppe, das waren (Ich nutze jetzt einfach mal die “Streetnames” meiner alten Chummer) Rocket (Zuständig für Kampfregeln, Cyberware- und Waffenbücher), Necro (Magie- und Fahrzeugbücher) und ich (Matrix, Setting, und englischsprachiges, meistens Spielleitung). Rückblickend waren wir wohl eine ganz normale Spielergruppe dieser Zeit, aber damals hatten wir den Anspruch, die Shadowrun-Elite in und um KL zu sein, und von vielen wurden wir damals auch entsprechend behandelt. Unsere Gruppe hatte damals eine lange Warteliste von Spielern die bei uns einsteigen wollten, und wir hatten immer wieder Gastspieler die zu uns kamen um zu sehen “wie man Shadowrun richtig spielt”. Hybris, reine Hybris, und wir zahlten auch dafür. Kurz nach dem Erscheinen von SR3 begann die Gruppe auseinander zu bröckeln. Der endgültige Bruch kam ausgerechnet an dem Abend, als zwei Freunde von mir in die Gruppe als feste Mitglieder aufgenommen werden sollten, Floppy und Jörg (Mein “Partner in Crime” beim Abenteuer-Blog). Der Bruch (Ich will hier nicht näher auf die Gründe eingehen) war so heftig und so endgültig das Rocket, Necro und ich seid dem vielleicht ein Dutzend mal mit einander gesprochen haben. Danach war es mit Shadowrun für mich vorbei. Ich habe zwar danach noch ein paar mal geleitet – vor allem die berüchtigte “Frankfurt-Hoechst-Chroniken” – aber die LUST am Spiel war weg. Warum ich euch damit belästige? Nachdem ich vor einiger Zeit ein paar Quellenbücher für SR4 für B! besprechen musste dachte ich, es wäre vermutlich sinnvoll zu wissen wovon man denn da spricht, und kaufte mir die Jubiläumsausgabe von Pegasus. Tja, und jetzt grüble ich über eine neue Shadowrun-Runde, und beäuge die Quellenbücher. Erster Gedanke? “Okay, Jörg hat das Arsenal, also sollte ich zuerst was anderes kaufen” *Seufz* Alte Gewohnheiten lassen sich doch etwas schlechter ablegen als man denkt…

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Mein Rezensionsexemplar des Pathfinder RPGs ist gerade angekommen, und beim ersten Durchblättern ist mir etwas aufgefallen, das nur sehr indirekt mit dem Buch zu tun hat: Früher war mein Hobby einfacher. Nicht vom Regelwerk her – ich bin immer noch der Meinung das AD&D, Palladium und Rolemaster viel komplizierter waren als alles was ich im moment spiele bzw. spielen würde. Auch die Vorbereitungszeit ist nicht wesentlich länger oder kürzer geworden, nein mir geht’s mehr um den “gedanklichen Aufwand” den ich habe. Früher habe ich mir weniger gedanken gemacht darum, was das “Thema” oder die “Stimmung” meiner Abenteuer war, oder ob das so problemlos in die Spielwelt gepasst hat, ob die innere Logik der Welt das zulässt, nix. Die einzigen Gedanken waren: “Finde ich das cool? Finden meine Spieler das cool?”.

Das Problem ist natürlich auch, das es eigentlich kein weg zurück gibt. Genauso wie ich zwar immer noch spaß an sinnlosen, hirntoten wannabe Tolkien-clone finden kann, aber dennoch die leise stimme im kopf habe, die mir nörgelnd sagt was daran alles so scheiße ist habe ich auch beim gedanken daran eine Spielwelt zu basteln die rein auf coolness ohne innere Logik basiert das gefühl, nicht mein bestes gegeben zu haben um meine Spieler zu unterhalten.

A short memo to myself

Posted: June 4, 2009 by infernalteddy in Uncategorized
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Um die Spielercharaktere – und die Spieler – enger an die Spielwelt anzunähern wird bei der nächsten Campaign jeder Spieler nach der Charaktererschaffung noch ein oder zwei Antagonisten für seinen Charakter bauen.

Old School Gaming and you

Posted: April 11, 2009 by infernalteddy in Uncategorized
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Im moment ist ja das neue Ding in der Rollenspielszene die “Old School Bewegung”, wie man ja auch solchen Dingen merkt wie OSRIC oder Labyrinth Lord. Gleichzeitig sind immer mehr Stimmen laut geworden, die fordern das man Rollenspiele nur auf eine Art spielen darf, die dem entspricht, wie man ihrer Meinung nach “damals” gespielt hat. Prinzipiell stehe ich dieser Bewegung nicht ablehnend gegenüber – ich finde es sogar klasse das wir momentan in einer Zeit leben, in der jeder neue Produkte für seine bevorzugte D&D Version kaufen kann. Was mich stört ist der Versuch, die Spielweise anderen aufdiktieren zu wollen.

Was mich stört sind leute, junge leute, leute die zum teil wesentlich jünger sind als ich, die versuchen wollen mir zu sagen wie “früher” gespielt wurde. Nichts für ungut, Kinder, aber ich habe “damals” gespielt, ich war dabei, und nein, SO haben WIR auf KEINEN FALL gespielt. Warum versucht ihr mir zu erklären, wir hätten damals AD&D so gespielt, wie wir MBs Hero Quest gespielt haben, oder wie ihr kids Descent spielt? Wir haben D&D und AD&D gespielt, Rolemaster, ich habe Fighting Fantasy gespielt lange bevor ich mit Rollenspiele angefangen hatte, und selbst bei diesen alten Spielbüchern war nichts zu sehen von dieser “Oldskoolspielweise”, die mich eher an Computerspiele erinnert, oder an MMORPGs wie World of Warcraft.

Kinners, spielt wie ihr wollt, aber versucht nicht mir zu erklären wie ich heute spielen soll, oder wie ich damals gespielt habe. Ich spiele heute immer noch so wie damals – nämlich so das alle in meiner Gruppe spaß haben. Good nicht everyone.

Gedanken zu den Welten von AD u. D

Posted: April 10, 2009 by infernalteddy in Uncategorized
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Ich habe – wie so viele auch – lange Zeit AD&D gespielt. Ich bin quasi in der Übergangsphase von der 1st edition zur 2nd zum Rollenspiel gekommen, und habe über die Jahre in fast jeder Welt gespielt, die TSR herausgegeben hat, bis ich 1997 oder 1998 AD&D hinter mich ließ und mich Palladium Fantasy zuwendete. Nachdem ich gestern abend angefangen hatte, mich in Labyrinth Lord einzulesen, sind bei mir Erinnerungen an damals hochgekommen – erlaubt, das ich sie mit euch teile.

Al-Qadim
Ich bin nie dazu gekommen Al-Qadim zu spielen, sehr zu meinem Leidwesen. Damals hat es mich nicht interessiert, und heute ist es zu spät…

Birthright
Wieder ein Setting das ich verpaßt habe. Dieses mal war es eher so, das mich das Grundkonzept interessierte, aber das Setting erschien schon zu einem Zeitpunkt zu dem mich das Spiel nicht mehr interessierte.

Blackmoor
Okay, für Blackmoor bin ich VIEL zu spät zum Rollenspiel gekommen…

Dark Sun
Von allen 2nd Edition Settings liegt mir nur eines mehr am Herzen als Dark Sun. Eine Welt zerstört von Magie und Habgier, regiert von übermächtigen Magiern, welche sich zu Göttern aufschwingen wollen, und in dem es ein Sieg ist, am leben zu bleiben. Ich hatte das Vergnügen in dieser Welt sowohl spielen als auch leiten zu dürfen, und ich wünschte, ich hätte meine 1st Edition Box noch.

Dragonlance
Ich habe bis heute nicht verstanden warum ich in einer Welt spielen sollte, in der die Charaktere anderer alles schon getan haben, was man als Held tun kann.

Forgotten Realms
Für mich waren die Realms die erste Rollenspielwelt neben Titan, die ich kennen lernte, und im gewissen sinne habe ich immer noch einen warmen Fleck in meinem Herzen für diese Welt. Wir haben die Ruinen von Phlan erobert und wieder aufgebaut, den Zhentarim gezeigt wo der Hammer hängt, und ein neues Imperium des Guten gegründet, und damit alles getan was man von Helden erwarten darf.

Greyhawk
Ich hatte das unglaubliche Glück, innerhalb von sechs monaten iauf einem Unirollenspielabend in KL die 83’er Box zu erwerben, und dann auf Klassenfahrtin Bonn auf einem staubigen Regal in einem finsteren Hinterzimmer die City of Greyhawk zu finden. Wenn es eine D&D Welt gibt, in der ich zuhause bin, so möchte ich das mein Haus in der Garden Quarter steht.

Kara-Tur
Götter was war ich sauer als in der 3.x-Version von Oriental Adventures nicht Kara-Tur enthalten war – zu gerne hätte ich den Sohn meines Samurai in den dienst des kaisers gestellt.

Maztica
Sieht meine anmerkungen zu Al-Qadim.

Mystara
Vieles, das in den “Princess Ark” und “Known World” Artikeln im Dragon gezeigt wurde fand seinen Weg in meine Runden, und in der RCD&D-Runde in der ich mitgespielt habe waren wir in Mystara unterwegs, aber als das Setting für AD&D erschien hatte ich schon aufgehört zu spielen…

Planescape
Von allen 2nd Edition settings war das hier mein liebstes. Sei es in Sigil, wo man sich mit den Philosophen prügelte, oder unterwegs im Großen Ring (Irgendwo habe ich noch die Skizze des Dämons, dessen Herz ich gefunden hatte). Alles war möglich.

Ravenloft
Ravenloft war für uns nie interessant als setting – für Cons war diese Welt gut genug, aber zum dauerhaften bespielen nicht interessant. Bis auf eine Burg, die einem gewissen Vampir gehörte…

Spelljammer
Ach ja, Spelljammer – viele der Ideen aus Spelljammer waren klasse, aber so richtig kam bei uns die Begeisterung dafür nicht auf, erst recht nicht, nachdem Planescape erschien…